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Biosphäre Bliesgau

Die Biosphäre Bliesgau

wurde als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt


Am 26. Mai hat der internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programmes „Man and Biosphere“ (Mensch und Biosphäre – MAB) der UNESCO auf seiner Sitzung im Biosphärenreservat Jeju in Südkorea das Biosphärenreservat „Biosphäre Bliesgau“ ins Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate aufgenommen. Die Anerkennungsurkunde wird die Region am 23. August auf dem Biosphärenfest in Kirkel feierlich in Empfang nehmen.

„Die UNESCO hat unsere jahrelangen Anstrengungen anerkannt und belohnt. Die „Biosphäre Bliesgau“ hat sich als Modellregion für nachhaltige Entwicklung etabliert. Mit der „Biosphäre Bliesgau“ haben die Menschen in der Region gewonnen“, so Umweltminister Stefan Mörsdorf. „Nach der Anerkennung der Völklinger Hütte als Weltkulturerbe konnte die „Biosphäre Bliesgau“ damit die zweite große UNESCO-Anerkennung ins Saarland holen. Diese ist Auftrag und Gütezeichen zugleich, um die nachhaltige Entwicklung und die Attraktivität der „Biosphäre Bliesgau“ als Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum hervorzuheben und zu steigern. Mit der Auszeichnung als UNESCO-Biosphärenreservat ist das Gebiet eine Modellregion von Weltrang, wie es nur 15 in Deutschland und von etwa 553 weltweit gibt! Der Bliesgau steht damit in einer Reihe mit Biosphärenreservaten wie Lanzarote, Everglades/Dry Tortugas, Serengeti-Ngorongoro oder Uluru (Ayers Rock-Mount Olga). Diese Anerkennung ist eine große Ehre für uns.“

Das Biosphärenreservat „Biosphäre Bliesgau“ liegt im südöstlichen Teil des Saarlandes. Ihm gehören die Gemeinden Gersheim, Kirkel, Kleinblittersdorf, Mandelbachtal und die Städte Blieskastel und St. Ingbert als Ganzes sowie Teile der Stadt Homburg an. Es umfasst eine Fläche von rund 36.100 ha. Mit einer Besiedlungsdichte von über 300 Einwohnern/km⊃2; gehört es zu den dichbesiedeltsten Biosphärenreservaten weltweit.
Nach deutschem Recht wurde das Biosphärenreservat 2007 begründet. Als Träger hat sich im September 2006 der Biosphärenzweckverband gegründet, dem das Land, der Saarpfalz-Kreis sowie die beteiligten Kommunen angehören. Dieser Zweckverband hat zur Geschäftsführung das Biosphärenbüro mit Sitz in Blieskastel eingerichtet.

„Aufgabe des Biosphärenreservates „Biosphäre Bliesgau“ wird es sein, Impulse für eine modellhafte nachhaltige Regionalentwicklung zu geben. Gerade die einzigartige geschichtliche, soziale und landschaftliche Vielfalt und die hohe Besiedlungsdichte schaffen hierfür hervorragende Voraussetzungen.
Das Biosphärenbüro hat nun die Aufgabe, zusammen mit der Bevölkerung und engagierten Einzelpersonen entsprechende Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Für Anfragen und Ideen zur nachhaltigen Regionalentwicklung stellt es einen kompetenten Ansprechpartner dar“, so der Minister.

Zu den Aufgaben des Biosphärenbüros gehört hierbei die Vernetzung von Akteuren, Verwaltung und Organisationen, um Synergie-Effekte durch „kurze Wege“ und gegenseitige Kontaktaufnahme zu nutzen und zur Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen beizutragen. Ebenso wertvoll ist die Vernetzung auf nationaler und internationaler Ebene.

„Als Teil des Weltnetzes der Biosphärenreservate profitiert die „Biosphäre Bliesgau“ nicht nur von den Erfahrungen der übrigen Biosphärereservate, sondern auch von Bemühungen um Sponsoren oder dem gemeinsamen Marketing. So konnten die deutschen Biosphärenreservate beispielsweise Honda Europe North oder Danone Waters als Partner gewinnen“, so Minister Mörsdorf.

Hintergrund:

UNESCO-Biosphärenreservate sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung. Sie vermarkten Produkte der Region, sie schützen die biologische Vielfalt, sie fördern naturverträglichen Tourismus und innovative umweltschonende Produktionsweisen und sie stellen sich den Herausforderungen des sozialen und kulturellen Wandels. Sie sind Orte der Umweltbildung, der Umweltforschung und der kulturellen Entwicklung. Sie kreieren auf lokaler Ebene Erfolgsrezepte, um nachhaltige Entwicklung Realität werden zu lassen, und arbeiten in ihrem Weltnetz international zusammen. Biosphärenreservate bieten die große Chance, neue Perspektiven für eine regionale Entwicklung zu erproben. Hier stehen der wirtschaftende Mensch und seine Umwelt im Mittelpunkt - Landwirtschaft und Tourismus, Forstwirtschaft und Fischerei, Siedlungsentwicklung, Verkehrsinfrastruktur und Gewerbeansiedlung, aber auch Kultur und soziale Belange sollen sich im Einklang mit dem Natur und der landschaftlichen Schönheit positiv entwickeln

Das Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate umfasst etwa 553 Biosphärenreservate. Hierzu gehören z.B. die Lanzarote, die Everglades/Dry Tortugas, Serengeti-Ngorongoro oder Uluru (Ayers Rock-Mount Olga).

 


Letzte Änderung am Montag, 21. Mai 2018 um 10:11:32 Uhr.

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